Entstehungsgeschichte


Chemnitz. Befreundete Architekten sind sich eines Abends einig: Sie sind gerne Architekten! Aber sie sind gar nicht gerne Sachbearbeiter oder Assistenzkräfte! Sie haben keine Lust mehr auf den administrativen Ärger bei Ausschreibungen, sie sind die vielen Stunden des Vor- und Nachbereitens von Ausschreibungen leid, sie verabscheuen die Berge von Papier, das ständige neu formatieren und hin und her kopieren, das Hinterhertelefonieren, um Angebote zu erhalten.

Sie kennen die Nöte und Sorgen von Architekten und sie wissen, was Handwerker und andere ausführende Instanzen viel Zeit kostet. Zusammen mit einem Informatiker entwickeln sie daher "Ki-Base". Ein einheitliches System, ein großes Netzwerk und viel weniger Arbeit: Architekten und Bauherren erhalten mit einem Klick viel mehr Angebote für ihre Ausschreibungen. Handwerker gewinnen nach der Anmeldung viele neue Aufträge, ohne lästige Akquise. Zudem ist alles in einem einheitlichen System. Sind die Preise einmal eingepflegt, geht die Angebotserstellung in wenigen Minuten und der Architekt bekommt die Angebote viel zügiger.

Leider gibt es nur wenige, die von Ki-Base wussten. Die Gründerväter sind auch Familienväter und fanden nicht genug Zeit, Ki-Base zu mehr Bekanntheit zu verhelfen. Zwar gibt es Nutzer, doch noch nicht genug. Und sie haben Glück: Sie finden zwei Käufer, die administrative Mühe genauso verabscheuen und die Idee hinter Ki-Base daher weiterleben. Zudem haben sie auch mehr Zeit, denn Dr. Jan-Philipp Matthewes und Christof Schulze haben noch keine Kinder. Die beiden adoptieren Ki-Base und zeigen der Welt, was für ein Wunderkind in Ki-Base steckt. Machen Sie mit - auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.